Knowledge Camp Session: Erfahrungen über CoPs in Unternehmen

Bild von kerstin.buecher

Erfahrungen über CoPs in Unternehmen

EnBW

  • CoP Wissensmanagement
  • 2stündige Treffen incl. informelles Treffen
  • hat nicht funktioniert
  • jetzt: 13-14:00 Uhr Get together, 14:00 - 17:00 Uhr treffen mit Vorstellungsrunde, Impulsvortrag, gemeinsames Arbeiten am Vortragsthema
  • Vorteil: Gruppenarbeit führt dazu, dass sich Teilnehmer tatschlich mit dem Vortragsthema auseinandersetzen, und es reden Leute miteinander, die sonst nicht miteinander zu tun haben
  • 20-30 Teilnehmer
  • Teilnehmerzahl verbessert sich

Metro

  • Wissensmanager aus verschiedenen Unternehmen
  • virtuelle Plattform wurde gefordert, aber nie benutzt
  • Fazit: Wenn es geht, dass man sich physisch trifft, braucht man keine virtuelle Plattform
  • Ermüdung, nachdem sich alle untereinander kennengelernt haben
  • erst mit Entstehen neuer Themen und gemeinsames Arbeiten wird nun doch eine Plattform genutzt

Scrum Community

  • Scrum Brown Bag Meeting
  • ca. alle 6 Wochen
  • Einladung über Email-Verteiler, Unternehmenskalender, Wiki
  • Toolunterstützung: Wiki zur Dokumentation der Erkenntnisse aus den Treffen und zur Themensammlung
  • Teilnehmer sind Scrum-Anwender, aber auch Interessenten und Gegner.

IT-Leute von Bertelsmann

  • monatlich 1 mal Treffen
  • manchmal mit Vortrag
  • alle zugezogen
  • Austausch unter Leuten in ähnlicher Situation
  • später war durch dieses Netzwerk gesellschaftsübergreifendes Zusammenarbeiten möglich

Start-up Unternehmer in Sachsen

  • dieselben Probleme
  • geschlossen
  • 15-17 Geschäftsführer
  • Themen wie Finanzierung, Personalakquise

CoP Verwaltungsmoderinisierung in einer Landesregierung

  • aus verschiedenen Ministerien
  • politische Barrieren (Parteikämpfe)
  • ist nicht so richtig geflogen

Unternehmensberatung: Virtuelle CoP

  • Zwiespalt zwischen Vorstrukturierung und Freiheit
  • Kompromiss: Community of Interest
  • Business Sponsor schafft Ressourcen (Zeit, Raum, Budget)
  • Reifegrad bis hin zu aus CoI wir Organisationseinheit

Medizinische CoP

  • Keine fachliche Selbshilfegruppe, keine Supervision
  • CoP gegründet
  • Selbstfindungsprozess
  • Betrachtung des eigenen Betriebes
  • Gruppe brach auseinander, als das Community-Gefühl nachließ

Erfahrungen

  • Jedes Community-Mitglied muss Vorteile sehen
  • Mitgliedschaft in einer CoP muss freiwillig sein
  • Wertschätzung durch CoP-Mitgliedschaft
  • PR ist wichtig

Frage: Wie wurden die Zielpersonen identifiziert und angesprochen?

Antwort: Eher zufällig auf Initiative eines einzelnen, der mit anderen gemeinsame Interessensgebiete hat (z.B. bei einer Veranstaltung zur entsprechenden Practice)

Frage: Ist ein Koordinator zwingend notwendig für den Erfolg von CoPs?

Erfahrung: Wenn der, der dafür brennt, weg ist, stirbt auch die Community.

Frage: Müssen CoPs offen oder geschlossen sein?

Frage: Was lässt Menschen sich als Community fühlen?

Antwort: Bindeglied Practice (Abgrenzung zur Arbeitsgruppe schwierig); 3 Faktoren wichtig: Inhalt (es muss interessant sein, Menschen, die brennen, Außen- und Innensicht (Gruppe muss nach außen als Gruppe sichtbar sein)