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Confluence Community Day 2009

Bild von simon.dueckert

Im folgenden meine Notizen zum Confluence Community Day 2009.

Enterprise 2.0 - Sind die Potentiale von Social Software schon ausgereizt?

  • Referent: Joachim Niemeier (Universität Stuttgart)
  • Führen gerade Enterprise-2.0-Studie mit 40 Fallstudien aus dem  deutschsprachigen Raum durch.
  • Quelle: Chui, Miller, Roberts: Six Ways to Make Web 2.0 Work, in: The McKinsey Quarterly.
  • Paradigmenwechsel: von "Automatisierung von Transaktionen" zu "Kollaboration und Partizipation ermöglichen".
  • Social Software Quadrant: 1. Identitäts- und Netzwerkmanagement 2. Informationsmanagement 3. Kollaborations- und Kooperationsmanagement 4. Kommunikationsmanagement (2 und 4 stehen in den Unternehmen im Vordergrund)
  • Quelle: Dron, Anderson (2009): How the Crowded Can Teach.
  • Quelle: Porta, House, Buckley, Blitz (2008): Value 2.0 - Eight new ways for creating and capturing value from innovative technologies.
  • Ziele bei der Einführung von Social Software

WIKI WAKI WUKI

  • Referent: Dietmar Zipfel (T-Systems Enterprise Services GmbH)
  • TelekomWIKI (offenes Wiki und ca. 200 geschlossene Wikis), TelekomBLOGs, Telekom People Networks.
  • Vier Bestandteile der Startseite des offenen TelekomWIKI: TagCloud (nicht Anzahl Verwendung, sondern neu+häufig angesehen), Wissen teilen (Anlegen neuer Seiten), Ihre Favoriten und Beitrag der Woche.
  • Usability-Studie mit dem TelekomWIKI hat viele Verbesserungspotentiale hervorgebracht.
  • Ziel: integrierter browserbasierter Arbeitsplatz.
  • Unterscheidung 1.0 vs. 2.0: redaktionell vs. partizipativ.
  • Erste Version ist im Herbst 2008 gestartet.
  • Sehr viel Anpassungen an Confluence waren sehr aufwändig und machen Update sehr aufwändig.

SunSpace: People-centric Communities

  • Referent: Hansjörg Kliemetzki
  • Kernidee: "Nicht nur Tools bereitstellen, sondern die Leute dabei aktive begleiten" (Wissensmangement-Coaching)
  • Technische Bestandteile: Community Bubbles, ThemeBuilder, Confluence, Community Equity (Open Source!), SunSpace (Confluence ist Portal/Aggregator).
  • People Centric: Who I am (About me, Contact Information, My Skills, My Contributions, My Social Network, My Credentials, My Needs) und Communities (Trainings, Experts, Knowledge, Code, Best Practices, Customer presentation, Recognition)
  • "Personal Mashup" (Personal to me, Real time, Context aware) zwischen "Who I Am" and "What I Need".
  • Statistik: 25.000 Nutzer, 500+ Communities.
  • Personal Profile:
    • Linke Spalte: Bild, Kontaktinformationen, My Blog, Contacts
    • Rechte Spalte: Buzz Box, My Twitters, My Community Equity ("Betriebsratsthema, relativ heißes Thema"!), My Wiki Pages
  • Community Startseite: Community Information, Topics, Utilities, Tags, Community Actions, Administrators, Top-Contributors.

VBH Wissensdatenbank

  • Referentin: Gudrun Lahm
  • Nutzung von Confluence als "Wissensdatenbank" (Anmerkung: bitte das böse böse Wort WDB nicht mehr verwenden!)
  • Bild: Beitrag auf baulinks.de
    Screenshot der VBH Wissensdatenbank WIDABA
  • Rubriken: Neuigkeiten, Expertenforum mit Rat und Tat, Beschlagslexikon mit 11.000 Artikeln.
  • Berechtigungen: Mitarbeiter lesen/schreiben, wichtige Lieferanten lesen/schreiben, Kunden kommentieren (zum Fragen stellen).
  • Eingestellte Inhalte müssen durch interne Redaktion freigegeben werden.
  • Einsatz von Community Bubbles ist geplant.

Erfolgsfaktoren der Wiki-Einführung in Unternehmen

  • Referent: Martin Koser
  • Aktiv bei WikiWednesdayStuttgart, WikiCamp, Enterprise 2.0 Summit
  • Hier ist ein Spielfeld: Technokratisce, strukturelle, informationelle und personelle Infrastruktur.
  • Schlagwort: Social Business Design (Was ist das? Weblog, Präsentation).
  • Wikipatterns von Steward Mader.
  • Enterprise 2.0 Implementierung ist kein linearer, sondern ein revolvierender Prozess, z.B. Modell von Ross Dawson.
  • Einige pragmatische Tipps
    • Leere Wikis fliegen nicht
    • Grundstrukturen schaffen
    • Kick-off, Reviews, Schulungen, Training und Coaching (Prinzip "Train the Trainer")
  • Präsentation wird auf frogpond.de sein.
  • Abschlussfrage: "Worauf muss man achten, dass Wikis in Organisationen funktionieren?", Antwort: "Technologie vernachlässien und auf das Schaffen von Strukturen fokussieren".
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