Filmausschnitt aus "A Beautyful Mind" mit Adam-Smith-Zitat "das beste Resultat erzielt man, wenn jeder in der Gruppe das tut, was für ihn selbst am besten ist" (und für die Gruppe :)
Future Trends in KM+
Referent: David Gurteen
Story of question to Bob Buckman 9 years back at the Henley KM Forum: "We implemented a KM System, how do we make them to use it". David fragte Sie dann zu welchem Grad die zukünftigen Nutzer in die Entwicklung und Implementierung des Systems involviert waren und die Antwort war "gar nicht".
Einschätzung: 70-80% der KM-Projekte weltweit haben ihre Erwartungen nicht erfüllt.
Knowledge Management has tended to focus on idealistic solutions such as creating a "knowledge sharing culture". It has frequently not being aligned with the business strategy or real needs of the business (Was ist es, dass das Management nachts wach hält und was hat das mit Wissen zu tun?).
Das Problem mit KM-Projekten ist oft nicht der viel beschworene "Management Support", sondern die fehlende Nachhaltigkeit.
Drei grundlegende Fragen, die man sich vor Beginn einer KM-Initiative fragen sollte: 1. What are the business problems we are trying to solve? 2. How do we ensure support from senior management and how do we sustain that support? 3. How do we engage the people in our organization?
"An innovative, healthy organization requires that we work with people rather than do things to them" (Alfie Kohn)
"Do not reward for sharing their knowledge" (Alfie Kohn)
Buchtipp: Kohn, A.: Punished by Rewards.
Buchtipp: Pink, D.: The Surprising Truth about what Motivates us.
David Pink nennt "Autonomy, Mastery and Purpose" als Fundament für Motivation.
Hinweis: David hat ein e-Book mit dem Titel "10 Years of KM" geschrieben, das kostenlos auf Scribd bezogen werden kann.
Kommentar: ich habe bevor David abgeflogen ist ein Videointerview mit ihm gemacht, das ich in den nächsten Wochen veröffentlichen werde.
Das andere Denken - Innovation in ungewissen Zeiten
Referent: Bernhard von Mutius (Denkbank)
Eine Innovation der Haltung ist notwendig
Vier "Black Boxes"
Komplexität (das Berechenbare und das Unberechenbare zusammen denken) (Beispiel Doppelpendel, um nichtlineare Dynamik zu visualisieren)
Scheitern (Beispiel Apple Newton als gescheitertes Projekt, aber der Wegbereiter für iPhone &Co.)
Zweig, Verzweigen (schwierig, weil alle Organisationen, in denen wir arbeiten, konservativ sind), "Grenzgänger-Kompetenz" ist notwendig
Die drei bedeutensten Innovationen der letzten Jahrzehnten (Computer, Laser, Internet) waren alles keine geplanten Innovationen (Schwarze Schwäne)
Future Center als Ansatz (z.B. in UK und Skandinavien), um soziale Innovationen zu entwickeln
Wie kommen wir zu einem Verhalten, das komplex, kreativ und kooperativ zugleich ist?
Studie "Wissensstandort Deutschland"
Referent: Kai Mertins (Fraunhofer IPK)
Drei Top Themen aus Innovation Excellence Studie 2004 von Arthur D. Little (Studie von 2006 online verfügbar): 1. Steigerung der Innovationsfähigkeit 2. Kostensenkung 3. Neue Märkte durch Internationalisierung (Unternehmen mit hohem Innovationsverhalten haben deutlich größeren "Shareholder Return")
Innovationstypen: technologische Innovationen, Struktur- und Prozessinnovationen und Innovationen in Gesellschaft und Politik
Genese der Innovation: Einzelkämpfer (Altertum), Verwissenschaftlichung (Mittelalter), Wechselspiel von Kräften und Akteuren im Markt = Innovationsnetzwerke (Gegenwart)
Fraunhofer WM-Marktstudie "Wissen und Information 2005" (N=540) 95% halten WM für wichtig, aber 75% sind mit dem Implementierungsstand nicht zufrieden.
Drei Perspektiven des WIssensmanagement
Strategische Perspektive: wo lohnt es sich aktiv zu werden?
Operative Perspektive: welche Methoden und Werkzeuge sollten eingesetzt werden?
Nachhaltige Perspektive: wo wird Wissensmanagement organisational verankert?
Beispiel Wissensbilanz made in Germany (Intellektuelles Kapital = Human-, Struktur- und Beziehungskapital ... ach :)
Studie "Wissensstandort Deutschland"
N=532
Ca. 30% produzierendes Gewerbe, 70% Dienstleistungsgewerbe
Erhebung von Juli-Dezember 2009
Humankapital hat den stärksten Einfluss auf den Geschäftserfolg, gefolgt von Strukturkapital, Beziehungskapital und materiellen Ressourcen).
Top-5-Erfolgsfaktoren der wissensbasierten Unternehmensführung: Fachkompetenz, Kundenbeziehungen, Mitarbeitermotivation, soziale Kompetenz und Führungskompetenz (gefolgt von Kooperation und Wissenstransfer, IT und expliziertes Wissen, Unternehmenskultur, Führungsinstrumente).
In Zukunft viel Arbeit - Von der Kultur der Zusammenarbeit hängt der Wohlstand in der Wissensgesellschaft ab
Referent: Erik Händeler
Der entscheidenste Standortfaktor ist die Fähigkeit von Menschen mit Wissen umzugehen und Sozialverhalten"
Innovationen entstehen dort, wo es für die Gesellschaft und die dominanten Produktionsfaktoren den größten Flaschenhals gibt
Gesunderhaltung ist ein wichtiger Faktor, damit sich Bildungsinvestitionen besser amortisieren.
Arbeit geht uns nicht aus, arbeit wandelt sich nur (nicht mehr direkt Dinge im physischen Raum bearbeiten, sondern Probleme lösen, planen, organisieren)
"Heute ist jeder KönigIn in seinem Wissenskönigreich"
Wissensgesellschaft als 6. Kondratieff-Zyklus
Wir brauchen eine neue Arbeitskultur in der es gelingt, den 28-jährigen Absolventen mit dem 50-jährigen Routinee zusammenarbeiten zu lassen