Wettbewerbsfaktor Wissen: Managementpraxis von Wissen und Intellectual Capital in Deutschland (Studie)
Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) wurde 2010/2011 die Studie „Wettbewerbsfaktor Wissensmanagement“ durchgeführt. Diese Untersuchung ermöglicht erstmalig, zahlreiche Fragen zur Relevanz von Wissensmanagement in der deutschen Wirtschaft zu überprüfen. Es gilt Anhaltspunkte zu eruieren, wie Wissensmanagementaktivitäten und Untermehmenserfolg einher-gehen. Zudem wird untersucht welche Faktoren die Bereitschaft in Unternehmen beeinflussen, Wissensmanagement aktiv zu gestalten. Wesentliche Ziele dieser Studie sind,
- den Stand der Wissens- & Intellectual Capital Management (WM /ICM) Praxis in Deutschland zu analysieren,
- die möglichen Einflussfaktoren für den Einsatz von WM /ICM-Maßnahmen zu ermitteln sowie
- die Bedeutung von WM /ICM für Unternehmenserfolg und Wettbewerbs-fähigkeit zu untersuchen.
Kern der Studie „Wettbewerbsfaktor Wissensmanagement 2010“ ist eine repräsentative Unternehmensbefragung. Diese Befragung umfasst eine realisierte Stichprobe von 3401 Unternehmen. Die Feldarbeit dieser bundesweiten Unternehmensbefragung reichte vom Zeitraum Mitte August 2010 bis Ende Januar 2011. Um die Beschäftigtengrößenklassen der kleinen und mittleren Unternehmen statistisch signifikant zu erfassen (n = 3224), wurden Kleinstunternehmen mit Mitarbeiterzahlen von null bis neun ausgeschlossen. Befragt wurden Hauptstandorte und Arbeitsstätten von Mehrbetriebsunternehmen, soweit diese über Entscheidungs-kompetenzen bei personal- und unternehmensspezifischen Themen wie Strategie- und Unternehmensleitung verfügten. Unter den Befragten sind 71 % Geschäftsführer oder benannte Stellvertreter der Geschäftsführung. Der Restanteil der Befragten verteilt sich auf Führungspersonen aus der Personalabteilung oder des Strategischen Controllings.
Quelle: http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Service/publikationen,did=390720.html.
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